Skitourengehen mit Caja Schöpf

In diesem Blog-Beitrag erzählt Caja von ihrer Begeisterung für das Skitourengehen, teilt Tipps und Ratschläge für den Einstieg (unter anderem auch wichtige Infos zum Thema Sicherheit) und verrät uns einige der faszinierendsten Reiseziele für unvergessliche Skitouren-Abenteuer.

Caja Schöpf wuchs in den Bayerischen Alpen auf und so stand sie im zarten Alter von 3 Jahren das erste Mal auf Skiern. Im Laufe der Jahre hat sie sich nicht nur in der Welt des Freestyle-Skifahrens einen Namen gemacht, sie pflegt auch seit jeher eine unermüdliche Leidenschaft für die freie Natur und liebt die Berge einfach über alles.

Was genau ist Skitourengehen?

Skitourengehen ist eine aufregende Outdoor-Aktivität, bei der du sowohl die Schönheit der Natur als auch das Hochgefühl des Skifahrens erlebst. Bei diesem Sport wanderst du mit Skiern an den Füßen Berge oder Hügel hinauf und genießt dabei auf einmalige Art und Weise die Winterlandschaft. Auch der Trainingsaspekt kommt nicht zu kurz. Wenn du dann oben am Gipfel bist, sparst du dir den mühevollen Abstieg zu Fuß und kommst stattdessen in den Genuss einer rasanten, geschmeidigen Abfahrt (je nach Schneebedingungen).

Warum ich das Skitourengehen liebe

Skitourengehen ist die perfekte Mischung aus Ausdauer- und Krafttraining plus Abenteuer in einer völlig natürlichen Umgebung. Das ultimative Natur-Workout also. Der für mich aufregendste Teil ist die Abfahrt: auf meinen Skiern und abseits der Piste durch frischen Powder! Du kommst ganz in Kontakt mit der freien Natur, atmest die frische Bergluft ein und erlebst die Ursprünglichkeit unberührter Landschaften. Es ist eine einzigartige Kombi aus körperlicher Fitness und innerer Stille.

Egal, ob ich alleine oder mit Freunden unterwegs bin: Das Gefühl, einen herausfordernden Gipfel zu erreichen, dort heißen Tee zu trinken, das Panorama zu genießen und mich auf die Abfahrt hinunter ins Tal zu freuen, ist einfach einzigartig.

Wer kann das Skitourengehen ausprobieren?

Das Schöne am Skitourengehen ist, dass es eigentlich alle ausprobieren können, die bereits Erfahrung im Skifahren haben und gut den Berg hinunterkommen. Einsteiger/-innen starten am besten auf präparierten Pisten in Skigebieten und eignen sich dort die Technik fürs Skitourengehen an, bevor sie sich abseits der Piste wagen. Dabei ist wichtig, auf den fürs Skitourengehen ausgezeichneten Routen zu bleiben, damit ihr den abfahrenden Skifahrer/-innen nicht in die Quere kommt.

Wenn du bereit für Fahrten abseits der Piste bist, ist es äußerst wichtig, dass du die richtige Sicherheitsausrüstung dabei hast und weißt, wie du sie verwendest. Dazu gehören Lawinensonde, Schaufel, LVS-Gerät, Erste-Hilfe-Set und Stirnlampe. Sicherheit geht immer vor.

Die besten Orte fürs Skitourengehen

Die Wahl eines Reiseziels fürs Skitourengehen hängt hauptsächlich von den Wetterbedingungen und persönlichen Vorlieben ab. Zu den atemberaubendsten Orten für Skitouren gehören:

Südtirol, Italien: Mit seinem riesigen Alpingebiet gibt es in Südtirol unzählige Möglichkeiten zum Skitourengehen für jedes Können.

Österreich: Ein Paradies für Skitouren mit vielfältigen Landschaften und beeindruckenden Gipfeln.

Norwegen: Norwegen ist besonders bekannt für atemberaubende Skitouren vom Meer bis zum Gipfel mit spitzen Panoramen und unberührtem Schnee.

Die beste Zeit für Skitouren

Skitourengehen ist prinzipiell zu unterschiedlichen Perioden während der Wintersaison möglich. Viele Enthusiasten, darunter auch ich, gehen allerdings am liebsten im Frühjahr. In dieser Zeit wird die Sonne langsam wieder stärker und die Schneebedingungen sind oft hervorragend. Dabei ist es jedoch wichtig, früh am Tag zu starten, um die steigenden Temperaturen tagsüber zu umgehen.

Ausrüstung für Skitouren

Für ein sicheres und genussvolles Skitouren-Abenteuer benötigst du folgende Ausrüstung:

Tourenski: Skier mit speziellen Bindungen für Skitouren. Ich bevorzuge Skier, die in der Mitte etwa 93 mm breit sind.

Tourenskischuhe: Achte darauf, dass die Stiefel einen Gehmodus haben, um den Aufstieg zu erleichtern.

Tourenskistöcke: längenverstellbare Stöcke, die sowohl für den Aufstieg als auch die Abfahrt geeignet sind.

Felle: Ich benutze gerne die Hybrid-Felle von Contour, weil sie so schön einfach in der Handhabung sind.

 

Bei der Kleidung setze ich auf den Zwiebellook für maximale Flexibilität:

Hardshell-Jacke und -Hose: schützen vor Wind und Feuchtigkeit.

Isolationsjacke: hält dich vor allem an kälteren Tagen schön warm.

Merino-Skiunterwäsche: ideal feuchtigkeitsregulierend und wärmend.

Merino-Kompressionsskisocken: Damit bleiben deine Füße bequem und trocken.

Fleecejacke oder Weste: Ich habe immer noch ein langärmeliges Oberteil dabei. Das kann ich anziehen, wenn ich den Gipfel erreicht habe und ganz verschwitzt bin.

Außerdem wichtig: Sicherheitsausrüstung, Sonnencreme, Sonnenbrille, Erste-Hilfe-Set, Stirnlampe und ein Skirucksack. Ich empfehle den Osprey Sopris 30(Öffnet in einem neuen Fenster): Er ist leicht und bietet dennoch genug Stauraum für all deine Ausrüstung. Damit trägst du deine Ausrüstung ganz bequem und kannst für Kletterpassagen sogar deine Skier außen daran befestigen.

Auch infrage käme ein spezieller Lawinenrucksack mit Airbag: Die Soelden/Sopris Pro(Öffnet in einem neuen Fenster) Serie von Osprey ist mit dem Alpride E2 Airbag-System der nächsten Generation ausgestattet.

 

Am wichtigsten ist, dass du sicher im Umgang mit deiner Ausrüstung bist. Es gibt unzählige Alpinvereine, die tolle Kurse rund um den Schnee anbieten, darunter auch Lawinenkurse. Alternativ würde ich empfehlen, die erste Skitour mit einem erfahrenen Bergführer oder einer Bergführerin durchzuführen. Er oder sie wird sich um deine Sicherheit kümmern und dir dabei gleichzeitig zeigen, wie du dich sicher verhältst. So eignest du dir die Fähigkeiten und das Selbstvertrauen an, die du für dein nächstes Skitouren-Abenteuer brauchst.

Wenn du mehr über Caja Schöpf wissen willst, folge @cajaschoepf(Öffnet in einem neuen Fenster) auf Instagram oder schau auf www.cajaschoepf.de vorbei. 

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